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Etwa 40 km östlich von Abu Zeneima befindet sich eine der wichtigsten archäologischen Stätten des Sinai: Serabit El-Khadim. | Die Pharaonen der dritten Dynastie (2670 2570 vor Christus) waren die ersten, die Expeditionen zur Förderung von Türkisen in diese einsame, verlassene Gegend schickten. Die alten Ägypter liebten es nicht nur daraus Skarabäen zu schnitzen, sondern zermahlten den Türkis auch zu Pulver um es zum Färben von Statuen und anderen Objekten zu benutzen. | Dieser systematische Abbau des hübschen Steins setzte sich bis in die 12. Dynastie fort (1955 1750 v.Chr.), als ein Tempel für die Göttin Hathor, die Herrin des Türkis, gebaut wurde. Von diesem geschlossenen Tempel, der auf einer Ebene 850 m über dem Meeresspiegel steht, kann man heute noch die Ruinen der aus Fels gehauenen Kapelle und viele bearbeitete Steinplatten mit Inschriften sehen. Nahe dem Tempel befinden sich die verlassenen Minenschächte, wo man ebenfalls gut erhaltene antike Inschriften besichtigen kann. | Hier finden Sie themenverwandte Bücher!
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