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Der Porphyritenberg war ein wichtiges Bergbaugebiet der Römer. Es liegt in der Nähe von Gebel Abu Dukhan (Berg des Vaters des Rauchs) im Herzen der östlichen Wüste. Über drei Jahrhunderte, von 29 bis 335 n.Chr., wurde hier ein feiner violetter Stein abgebaut, den man nirgendwo sonst auf der Welt findet. Kaiserlicher Porphyri wurde der Stein genannt und diente dem Ruhm der römischen Imperatoren. | Dieser feinkörnige violette Stein, mit weißen Kristallen gesprenkelt, wurde von einem römischen Legionär namens Caius Cominius Leugas im Jahr 18 n.Chr. entdeckt. Seine Schönheit machte ihn bald zum königlichen Symbol und jeder der nachfolgenden Kaiser beanspruchte ein exklusives Recht auf ihn. Er wurde in Rom und Konstantinopel zu Säulen, Wannen, Statuen und Sarkophagen verarbeitet. | Ausflüge zu den Porphyritenbergen können von Hurgada, Safaga und Quseir aus organisiert werden. Sie können die Überreste der Festungen, Wohnanlagen, Tempeln, Schreinen, Brunnen, Säulen und Steinbädern erkunden. | | Hier finden Sie themenverwandte Bücher! |
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